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PatientEd gewinnt DayOne Accelerator 2024

Auswahl in führendes Healthtech-Förderprogramm

PatientEd wurde im Jahr 2024 für den Basel-basierten DayOne Accelerator ausgewählt. Das Programm gehört zu den zentralen Schweizer Initiativen zur Unterstützung digitaler Gesundheitsinnovationen und richtet sich insbesondere an Start-ups, die KI und Daten in der klinischen Entwicklung einsetzen. Die Auswahl erfolgte aus einem großen Bewerberfeld und bietet breiten Zugang zu Expertinnen, Experten und Netzwerken.

Schwerpunkt auf KI-gestützter Patienteninformation

Der Accelerator unterstützt PatientEd dabei, den Einsatz generativer KI für strukturierte präoperative Aufklärungsdialoge weiterzuentwickeln. Durch Mentoring, Workshops und strategische Beratung werden Value Proposition und Geschäftsmodell geschärft. Zusätzlich stehen technische Ressourcen und individuelle Coaching-Angebote zur Verfügung, um Entwicklungsprozesse zu beschleunigen und die Anwendungsszenarien weiter zu präzisieren.

Einordnung in das Schweizer Innovationsökosystem

Der DayOne Accelerator ist Teil der Digital Health Nation und verknüpft Start-ups mit Akteuren aus Forschung, Pharmaindustrie und klinischer Versorgung. Für Unternehmen, die an KI-basierten Gesundheitslösungen arbeiten, bietet das Programm eine strukturelle Plattform, um technologische Entwicklungen mit Versorgungsrealitäten abzugleichen. PatientEd knüpft damit an die schweizerische Tradition forschungsnaher Innovationsförderung an.

Bedeutung für PatientEd und zukünftige Kooperationen

Die Teilnahme ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit regulatorischen, technischen und versorgungsbezogenen Anforderungen. Sie schafft zudem Zugang zu relevanten Partnern im Gesundheitsökosystem, darunter Pharmaunternehmen im Raum Basel. Dr. med. Amr Saad bringt seine klinische Perspektive ein und entwickelt gemeinsam mit Expertinnen und Experten Ansätze für eine sichere und standardisierte KI-gestützte Patienteninformation.

Nächste Schritte innerhalb des Accelerator-Programms

Im weiteren Verlauf konzentriert sich PatientEd auf die Ausarbeitung der Produktstrategie, die Validierung zusätzlicher Anwendungsfälle und die Vorbereitung möglicher Pilotprojekte. Die Ergebnisse sollen in künftige Entwicklungszyklen einfließen und das Fundament für weitere Kooperationen und Forschungsvorhaben bilden.

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PatientEd präsentiert Avatar-Forschung auf der aiHealth2025

Beteiligung an internationaler KI-Konferenz in Basel

PatientEd wird mit einer Poster-Präsentation auf der internationalen Konferenz aiHealth2025 vertreten sein, die am 10. und 11. November 2025 an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz stattfindet. Die Veranstaltung zählt zu den zentralen europäischen Formaten zur Anwendung von KI in der Medizin und adressiert Fachpublikum aus Forschung, Klinik und Industrie.

Poster zu interaktivem Avatar in der Ophthalmologie

Das eingereichte Poster stellt die Entwicklung einer webbasierten Anwendung mit virtuellem Arzt-Avatar vor, die dialogbasierte Aufklärung zu ophthalmologischen Eingriffen wie intravitrealen Injektionen und Kataraktoperationen ermöglicht. Die Bewertung verschiedener LLM-Strategien zeigt Vorteile von ICL-Few-Shot-Ansätzen hinsichtlich Korrektheit und empathischer Kommunikation. Gleichzeitig wurden Herausforderungen wie Latenz und Dialekterkennung identifiziert und über Glossare und optimiertes Prompting adressiert. Die zugrunde liegende Testpipeline erlaubt eine skalierbare Evaluation KI-gestützter medizinischer Dialogsysteme.

Einordnung in aktuelle KI-Entwicklungen der Medizin

Die aiHealth2025 widmet sich zentralen Themen wie KI-gestützter Diagnostik, therapeutischen Anwendungen und generativer KI für Digital Twins im Gesundheitswesen. Der Beitrag von PatientEd knüpft an diese Entwicklungen an, indem er die Übertragbarkeit großer Sprachmodelle auf präoperative Gespräche untersucht. Die vorgestellten Methoden bieten Anknüpfungspunkte für Forschungsfragen zu klinischer Qualität, Sicherheit und der Integration KI-basierter Tools in Versorgungspfade.

Rolle von PatientEd und wissenschaftliche Kooperation

Die Poster-Präsentation wird von Noah Leuenberger im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen PatientEd und der FHNW vorgestellt. Dr. med. Amr Saad verantwortet die ophthalmologische Ausrichtung und die inhaltliche Qualitätskontrolle. Die Innocheque-Ergebnisse bilden die Grundlage für die Bewertung des Einsatzes generativer KI in präoperativen Dialogen und unterstützen PatientEds Ziel, digitale Patienteninformation strukturiert und nachvollziehbar weiterzuentwickeln.

Ausblick auf weitere Forschungsarbeiten

Im Anschluss an die Konferenz plant PatientEd, die Erkenntnisse aus der Poster-Session in zukünftige Entwicklungszyklen einfließen zu lassen. Geprüft wird eine Ausweitung auf zusätzliche Anwendungsfälle sowie die Einbindung der Ergebnisse in laufende Projekte zu klinischen Pilotstudien und digital unterstützten Aufklärungsprozessen.

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Abschluss des Innocheque-Projekts von PatientEd und FHNW

Machbarkeitsstudie zu LLMs für präoperative Aufklärung

PatientEd und die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) haben das von Innosuisse finanzierte Innocheque-Projekt erfolgreich abgeschlossen. Die Studie untersuchte die Einsatzmöglichkeiten großer Sprachmodelle für die präoperative Patientenaufklärung in der Ophthalmologie. Für Fachkreise ist das Projekt relevant, da es zentrale Fragen zur Qualitätssicherung und Skalierbarkeit KI-gestützter Dialogsysteme adressiert.

Evaluation automationsgestützter Testpipelines

Im Projekt wurde eine automatisierte Testpipeline mit dazugehörigem Annotation-Tool entwickelt. Diese erlaubt die Konfiguration und Bewertung unterschiedlicher Modelle, Prompting-Strategien und Parameter. Ergänzende Module für Retrieval, Übersetzung und Qualitätsbewertung unterstützen eine systematische Analyse von mehreren hundert Modellantworten auf zahlreiche ophthalmologische Q&A-Paare. Evaluierte Kriterien umfassten faktische Korrektheit, Sicherheit und empathische Kommunikation. RAG-Strategien zeigten Schwächen aufgrund von Indexierungsgrenzen, was die Bedeutung strukturierter Referenzdaten hervorhob.

Einordnung in die aktuelle KI-Forschung im Gesundheitswesen

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass LLM-basierte Systeme in der klinischen Patienteninformation Potenzial bieten, jedoch klare Grenzen aufweisen. Die moderate Übereinstimmung zwischen menschlicher Bewertung und automatisiertem LLM-Judge zeigt, dass reine Modellbewertungen keine ausreichende Grundlage für sicherheitsrelevante Anwendungen darstellen. Fachliche Expertise bleibt zentral, insbesondere in sensiblen Bereichen wie präoperativen Gesprächen, in denen Fehlkommunikation direkte Auswirkungen auf den Behandlungserfolg haben kann.

Beitrag von PatientEd und Bedeutung für zukünftige Anwendungen

Dr. med. Amr Saad verantwortete die ophthalmologische Ausrichtung der Evaluation und die Ableitung fachlicher Anforderungen für digitale Aufklärungsdialoge. Die Projektergebnisse bilden eine Grundlage für PatientEds weitere Entwicklung eines virtuellen Arzt-Avatars, der standardisierte klinische Informationsprozesse unterstützen soll. Die enge Kooperation mit der FHNW ermöglichte eine praxisnahe Bewertung der technischen und medizinischen Herausforderungen.

Weiterentwicklung und nächste Projektphasen

Aufbauend auf den Ergebnissen plant PatientEd die Erweiterung der Pipeline auf mehrstufige Dialoge sowie eine verbesserte Integration von Retrieval-Mechanismen für klinische Anwendungsfälle. Zudem sollen künftige Arbeiten Schwerpunkte auf Bias-Reduktion und die Validierung durch Fachexpertinnen und Fachexperten legen, um Patientensicherheit und Zuverlässigkeit weiter zu stärken.

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PatientEd beim Digital Health Lab Day 2024

Pitch-Präsentation auf interdisziplinärem Innovationsformat

PatientEd war am 3. September 2024 auf dem Digital Health Lab Day der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) vertreten. Die Veranstaltung brachte Fachpersonen aus Forschung, Industrie und Klinik zusammen und bot einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in der digitalen Gesundheitsversorgung. Dr. med. Amr Saad präsentierte PatientEd als eines von neun ausgewählten Start-ups.

Vorstellung des digitalen Avatars für präoperative Aufklärung

Im Pitch wurde der virtuelle Arzt-Avatar von PatientEd vorgestellt, der strukturierte präoperative Aufklärungsgespräche in der Ophthalmologie unterstützt. Der Beitrag zeigte, wie digitale Dialogsysteme Herausforderungen wie Zeitmangel und sprachliche Hürden adressieren können. Die Präsentation ordnete sich in die übergeordneten Themen des Events ein, darunter KI-Integration, effiziente Versorgungsprozesse und patientenzentrierte Technologien.

Kontext aktueller Trends im Digital-Health-Bereich

Der Digital Health Lab Day widmete sich dem Zusammenspiel von Menschen, Technologien und Prozessen im Gesundheitswesen. Die Diskussionen verdeutlichten die wachsende Bedeutung skalierbarer digitaler Lösungen in klinischen Abläufen und die Rolle generativer KI bei der Standardisierung medizinischer Kommunikation. PatientEds Ansatz reflektiert diese Entwicklungen und zeigt Anwendungsmöglichkeiten speziell in der ophthalmologischen Versorgung.

Beitrag zur Vernetzung in der Schweizer Healthtech-Landschaft

Der Auftritt bot Gelegenheit, das Konzept eines digitalen Arzt-Avatars mit interdisziplinären Stakeholdern zu diskutieren. Die Resonanz des Publikums trug zur Sichtbarkeit von PatientEd innerhalb der Schweizer Digital-Health-Community bei und ermöglichte den Austausch über potenzielle Anwendungsfälle und Kooperationsmöglichkeiten.

Weiterführende Initiativen und Entwicklungsrichtungen

Nach dem Lab Day plant PatientEd, die gewonnenen Impulse in zukünftige Produktentwicklungen einzubeziehen. Im Fokus stehen die Erweiterung der Dialogfunktionen, die Anpassung an zusätzliche Fachgebiete sowie die Vertiefung von Kontakten zu Forschungseinrichtungen und klinischen Partnern.

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PatientEd beim Medbase Campus 2025 in der Schweiz

Fachvortrag zu digitaler Aufklärung im Versorgungsalltag

PatientEd war als eines von vier ausgewählten Start-ups auf dem Medbase Campus 2025 vertreten, einer interdisziplinären Fortbildungsveranstaltung der Medbase Gruppe in der Schweiz. Dr. med. Amr Saad stellte Konzepte zur digitalen Unterstützung der Patientenaufklärung vor, die angesichts steigender Auslastung und begrenzter Zeitressourcen an Relevanz für die klinische Praxis gewinnen.

Digitale Zwillinge als Ansatz für strukturierte Aufklärung

Unter dem Titel „20 min reichen nicht – Digital Twin schafft Klarheit“ präsentierte Dr. Saad Ansätze, wie digitale Avatare wiederkehrende Aufklärungsgespräche standardisiert abbilden können. Der Vortrag erläuterte die Funktionsweise eines virtuellen ärztlichen Zwillings, der personalisierte und mehrsprachige Dialoge zu Eingriffen wie Kataraktoperationen und intravitrealen Injektionen ermöglicht. Diskutiert wurden insbesondere Integrationsmöglichkeiten in bestehende Klinikprozesse sowie Fragen der Transparenz und technischen Umsetzung.

Relevanz im Kontext aktueller Versorgungsherausforderungen

Der Medbase Campus adressiert jährlich Themen aus Diagnostik, Therapie und Gesundheitsorganisation und richtet sich an medizinische Fachangestellte, Apothekerinnen und Apotheker sowie Ärztinnen und Ärzte. Die Vorstellung digitaler Aufklärungsansätze passt in die breitere Diskussion um Effizienzgewinne bei zunehmendem Arbeitsaufkommen und steigendem Informationsbedarf der Patientinnen und Patienten. Digitale Dialogsysteme können die strukturierte Informationsvermittlung unterstützen, während komplexe Fälle weiterhin ärztliche Präsenz erfordern.

Beitrag von PatientEd zur digitalen Gesundheitsbildung

Dr. Saad präsentierte Erfahrungen aus der Entwicklung interaktiver Aufklärungslösungen und zeigte, wie PatientEd digitale Instrumente für standardisierte präoperative Gespräche einsetzt. Die Einladung zum Medbase Campus bot Gelegenheit, Anwendungsszenarien mit Fachpublikum zu erörtern, darunter auch leitende Klinikvertretungen. Die Diskussionen lieferten wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung digitaler Tools im Versorgungsalltag.

Weiterführende Aktivitäten und Entwicklungsziele

Im Anschluss an den Auftritt plant PatientEd, die auf dem Medbase Campus gewonnenen Erkenntnisse in künftige Entwicklungsprojekte einzubinden. Geprüft werden neue Anwendungsszenarien sowie potenzielle Kooperationen mit Einrichtungen, die innovative Formen der Patienteninformation evaluieren möchten.

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PatientEd erhält Förderung durch Bayer für MVP

Digitales Aufklärungsprojekt mit Bayer-Förderung

PatientEd hat ein durch Bayer finanziertes Machbarkeitsprojekt zur Entwicklung eines Minimum Viable Products (MVP) für einen interaktiven Avatar in der ophthalmologischen Patientenaufklärung erfolgreich abgeschlossen. Die Initiative verbindet digitale Medizin, moderne Sprachmodelle und fachliche Expertise in der Augenheilkunde. Für Fachkreise ist das Projekt relevant, da es neue Möglichkeiten der strukturierten und standardisierten Patienteninformation eröffnet.

MVP für dialogbasierte Aufklärungstools

Das geförderte Projekt zielte auf die technische und inhaltliche Entwicklung eines webbasierten Avatars für die Aufklärung zu intravitrealen Injektionen und Kataraktoperationen. Das MVP kombiniert Backend- und Frontend-Komponenten, um dialogbasierte Interaktionen in deutscher und englischer Sprache zu ermöglichen. Erste Tests mit ophthalmologischen Fachpersonen und Patientinnen und Patienten ergaben präzise medizinische Inhalte, machten jedoch Optimierungspotenzial bei Empathie, Latenz und Spracherkennung deutlich. Darauf aufbauend wurden Glossare, angepasste Prompts und UI-Elemente wie Wissensabfragen integriert.

Technologischer Fortschritt in der digitalen Ophthalmologie

Die digitale Patientenaufklärung gewinnt angesichts zunehmender Fallzahlen, begrenzter Ressourcen und wachsender Dokumentationsanforderungen an Bedeutung. Lösungen mit generativer KI bieten die Möglichkeit, standardisierte und zugleich individualisierte Informationen bereitzustellen. In der Ophthalmologie betrifft dies insbesondere häufige Eingriffe wie Kataraktoperationen oder intravitreale Injektionen, bei denen ein hoher Aufklärungsbedarf besteht. Digitale Dialogsysteme können Prozesse unterstützen, ohne klinische oder rechtliche Verantwortung zu ersetzen.

Fachliche Steuerung durch Dr. Amr Saad

Dr. med. Amr Saad verantwortete die fachliche Konzeption und die ophthalmologische Qualitätskontrolle des MVP. PatientEd strukturierte das Projekt so, dass medizinische Terminologie, Risikokommunikation und prozedurale Abläufe korrekt abgebildet sind. Die technische Umsetzung orientierte sich an aktuellen Entwicklungen der digitalen Gesundheitsanwendungen und nutzte LLM-basierte Module zur Interaktion. Das Projekt fügt sich in PatientEds Zielsetzung ein, evidenzbasierte und nachvollziehbare Patienteninformation digital zugänglich zu machen.

Nächste Schritte und geplante Erweiterungen

Für 2026 sind klinische Pilotprojekte vorgesehen, in denen Wirksamkeit, Nutzerakzeptanz und Effizienzgewinne systematisch untersucht werden sollen. Parallel plant PatientEd die Erweiterung auf weitere ophthalmologische Anwendungsfälle sowie die Vorbereitung möglicher Kooperationsmodelle mit Partnern aus Industrie und Versorgung.

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MBA-Abschluss in Gesundheitsmanagement und Digital Health

Akademischer Meilenstein an der FH des BFI Wien

Dr. med. Amr Saad hat seinen berufsbegleitenden MBA in Gesundheitsmanagement und Digital Health an der FH des BFI Wien erfolgreich abgeschlossen. Die Abschlussarbeit untersucht den Einsatz von KI in der Krankheitsprävention aus der Perspektive Schweizer Krankenversicherungen. Das Thema ist für die Gesundheitsökonomie und die digitale Transformation von Präventionsprogrammen besonders relevant.

Analyse zu KI-gestützter Prävention im Versicherungswesen

Die Thesis basiert auf Interviews mit Expertinnen und Experten aus dem Versicherungssektor und beschreibt Anwendungsfelder wie Risikofrüherkennung und personalisierte Präventionsmaßnahmen. Dabei werden Potenziale zur Effizienzsteigerung ebenso thematisiert wie Herausforderungen in Ethik, Datenschutz und Akzeptanz. Die Arbeit zeigt, wie KI Ansätze zur Identifikation individueller Risikoprofile unterstützen kann und welche Rahmenbedingungen für eine sichere Implementierung erforderlich sind.

Gesundheitsökonomischer und medizinischer Kontext

Angesichts demografischer Veränderungen, steigender Versorgungskosten und eines wachsenden Bedarfs an frühzeitigen Interventionsstrategien rückt die datenbasierte Prävention zunehmend in den Fokus. Digitale Systeme ermöglichen eine präzisere Risikobewertung und eröffnen neue Möglichkeiten für strukturiertes Präventionsmanagement. Die Untersuchung ordnet diese Entwicklungen in die aktuelle Diskussion um regulatorische Anforderungen und verantwortungsbewusste Nutzung von KI im Gesundheitswesen ein.

Erweiterte Expertise durch klinischen und ökonomischen Hintergrund

Der MBA ergänzt Dr. Saads ophthalmologische Ausbildung um gesundheitsökonomische und digitale Kompetenzen. Diese Kombination ermöglicht eine fachlich fundierte Betrachtung von Innovationspotenzialen an der Schnittstelle zwischen klinischer Versorgung, Technologieentwicklung und Versorgungsstrukturen. Die Thesis liefert zudem Impulse für Versicherungen, die KI in ihre Präventionsprogramme integrieren möchten und dabei regulatorische sowie ethische Aspekte berücksichtigen müssen.

Weitere Forschungs- und Entwicklungsfelder

Im Anschluss an den Studienabschluss sind vertiefende Arbeiten zu KI-gestützten Präventionsstrategien sowie mögliche Kooperationen mit Stakeholdern aus Versicherungswesen, Versorgung und Forschung vorgesehen. Zudem wird geprüft, inwiefern Erkenntnisse der Thesis in laufende Digital-Health-Projekte von PatientEd einfließen können.

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